Josef Fritzenwallner
Sepp Fritzenwallner
Landesobmann (WLS)

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Antrag an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Salzburg am 19.05.2026

Abschaffung der CO2-Steuer

Die steigenden Preise für Öl und Gas seit Beginn des Irankriegs treffen nicht nur die Autofahrer, sondern auch erheblich die Wirtschaft.

Trotz Investitionen in erneuerbare Energieträger brauchen viele Betriebe in Salzburg nach wie vor Erdöl und Erdgas für ihre Produktion.

Energieintensive Unternehmen sowie KMU tragen erheblich zur Wertschöpfung und Beschäftigung bei. Aktuell werden sie – wie auch die Privathaushalte – durch hohe Energiekosten belastet.

Aus Sicht der Wirtschaftsliste Salzburg ist die C02-Steuer standortgefährdend, da sie die Produktionskosten massiv steigert und damit eine erhebliche Mehrbelastung für Wirtschaft und Beschäftigung darstellt. Am „Ende des Tages“ werden die privaten Haushalte über die Teuerung der Konsumgüter diese Mehrkosten ebenfalls bezahlen.

Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten ist von zentraler Bedeutung, um die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum zu fördern. Ebenso würde dies faire Wettbewerbsbedingungen zu den Nachbarstaaten schaffen.

Die nationale C02-Steuer ist eine zusätzliche finanzielle Belastung für Haushalte und Betriebe und ist aus unserer Sicht so nicht mehr zeitgemäß.

Sie bringt klimatechnisch null, wir zerstören damit unsere Wirtschaft, und sind Alleinunterhalter in Sachen Klimaschutz.

Es freut vor allem die Chinesen, wenn sie europäische Industrien aus der klimapolitischen Konkursmasse Europas herauskaufen können.

Der unterfertigte Delegierte stellen daher folgenden Antrag:

Die Wirtschaftskammer Salzburg soll sich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich bei der Österreichischen Bundesregierung dafür einsetzt, die Co2 Steuer ersatzlos abzuschaffen.

Salzburg, am 26.04.2026