Josef Fritzenwallner
Sepp Fritzenwallner
Landesobmann (WLS)

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Öl-Multi-Rabatt: Schluss mit den Privilegien!

Von jeder Wurstsemmel, jedem Zahnstocher und jeder Kopfwehtablette kassiert die Wirtschaftskammer mit der Kammerumlage 1 (KU1) ein ordentliches „Körberlgeld“.

Doch nicht alle Zwangsmitglieder werden gleichbehandelt. Für die Öl-Multis gibt es unglaubliche 25 Prozent Rabatt bei der KU1. Dieses „Geschenk“ wurde zu Beginn des Jahres 2026 neu beschlossen. Als Begründung wurde angeführt, dass der Rabatt notwendig sei, um eine übermäßige Belastung der Öl-Multis zu vermeiden.

Die WKÖ-Präsidentin Martha Schultz sollte nicht nur von einer Kammerreform reden, sondern diese Privilegien-Ungeheuerlichkeit endlich beenden.

Das Geld, das durch die Abschaffung des Sonderrabatts zusätzlich eingenommen werden könnte, sollte dazu verwendet werden, den sogenannten „Pleitefonds“ aufzufüllen. Damit wäre keine Erhöhung der Lohnnebenkosten verbunden.

Bei jedem Tankstellenhalt sollten die Autofahrer daran denken, dass sie vielfach zur Kasse gebeten werden, während die Öl-Multis von einem Sonderrabatt profitieren.

Die Forderung ist klar: Abschaffung des 25-prozentigen KU1-Rabatts für die Öl-Multis und Verwendung der zusätzlichen Einnahmen zur Auffüllung des sogenannten „Pleitefonds“.

 

Josef Fritzenwallner

Landesobmann der Wirtschaftsliste Salzburg (WLS)